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Gestaltung der Lernumgebung

Die Gestaltung der Räume unterliegt vielfältigen Anforderungen. Eine strukturierte Lernumgebung ist gerade für Kinder mit einer Sehschädigung eine Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches und selbstbestimmtes Lernen. Der Raum muss funktional eingerichtet sein, soll aber gleichzeitig eine positive Ausstrahlung besitzen. Je nach Bildungsgangzugehörigkeit und Alter der einzelnen Schüler muss er sehr unterschiedlichen Bedarfen angepasst werden. Im Gemeinsamen Lernen ist aufgrund der in der Regel erfolgten Einzel-Fördersituation diese Lernraumgestaltung in enger Absprache mit den Beteiligten (Regelschule, Schulträger, Schüler:in, etc.) zu treffen.

Generell sollten folgende Aspekte bei der Gestaltung beachtet werden:

  • Orientierung und Wege im Klassenraum
  • Platzierung und Aufbau des individuellen Schülerarbeitsplatzes
  • Wandgestaltung und Plakate
  • Gestaltung von Kooperations- und Differenzierungsmöglichkeiten
  • Gestaltung offener und geschlossener Regale und Schränke
  • Verkabelung/ Lademöglichkeit der technischen Geräte
  • Klassenraumprinzip
  • Verdunklungsmöglichkeit  des Klassenraums (wg. Beamer etc.)
  • Tafelarbeit (auch digitale Tafeln etc.)