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Beratung in der Frühförderung

Unter Beratung wird die individuelle Begleitung der Eltern und des Umfeldes der Kinder (z.B. Erzieher:innen in den Einrichtungen) während der Dauer der Frühfördermaßnahme verstanden.
Zudem findet bei Bedarf ein kollegialer Austausch mit dem an der Frühförderung und Versorgung beteiligten Fachpersonal der Therapie, Orthoptik, Augenoptik und Augenheilkunde statt.

Eine Beratung kann z.B. zu folgenden Bereichen erfolgen:

  • zur Sehschädigung: Bedeutung der Sehschädigung und ihre Auswirkungen, Kontakte zu Augenärzten und Optikern
  • zur Auswahl eines geeigneten Kindergartens
  • zur Schullaufbahn: Informationen über die verschiedenen Schulformen (Regelschule, Förderschule) und deren Vor- und Nachteile
  • zur Hilfsmittelversorgung: Insbesondere im Hinblick auf die Einschulung wird die Beschaffung der Hilfsmittel beratend begleitet sowie ggf. im Anschluss die Anwendung erprobt
  • zu weiteren Hilfen und Maßnahmen (Blindengeld, O+M-Training, Selbsthilfegruppen u.ä.)
  • zur Sicherheit im Straßenverkehr und Kennzeichnungspflicht
  • zu Spiel- und Bastelangeboten: Adaption von Gesellschaftsspielen, Bücher, Bastelmaterialien
  • zur Umgebungsgestaltung: Sicherheitsaspekte (z.B. Kennzeichnung von Stufen, Hinweise auf Hindernisse,...) oder im alltäglichen Bereich (Gestaltung des Essplatzes,...)
  • Freizeitaktivitäten (Sportangebote u.ä.)


Zu einigen Themenbereichen gibt es zudem entsprechende Gruppenangebote der Martin-Bartels-Schule.